5.0 Didaktik

Aus Alternativ-Grammatik
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[!! IM AUFBAU !!] - Das heißt:

So sehr - wie nachfolgend erläutert - Sprachtheorie und Didaktik
aufeinander bezogen sind, so wenig gewinnt man daraus allein schon
umsetzbare Vorschläge für den Unterricht. Anders gesagt: Es wäre
unglaubwürdig und im Ergebnis oft nicht überzeugend, würde der, der
Ziff.4 verantwortet (primär die pdf-Texte), nun auch in
Ziff.5 ausgearbeitete Vorschläge anbieten.
Es sind also die ausgebildeten Pädagogen/Didaktiker gebeten, ihr Wissen
und ihre Erfahrung einzubringen.

Bedarf an altersangepasster Sprachvermittlung z.B. in Lehrbüchern
ist natürlich vorhanden - und wird aktuell offenbar von Verlagen/Autoren
noch nicht ausreichend beachtet, vgl. [1]
Die Grobraster sind vorbereitet für die einzelnen Module. Einzelpersonen,
Seminargruppen oder Fortbildungsgruppen können sich daranmachen, Einzel-
beiträge einzutragen. Die Technik des Eintragens hat man sich schnell
angeeignet, indem man in einem Modul nach dem ANMELDEN betrachtet, welche
Codierung welches Schriftbild erzeugt.
Empfohlen sei lediglich, die Praxis der Arbeit mit Überschriften/Beziffe-
rungen fortzuführen. 


Die Ziff. 1+4 der Alternativ-Grammatik ließen sich von dem leiten, was als zeichentheoretische Abfolge heutzutage als sinnvoll zu betrachten ist. Dabei führte sozusagen die Wissenschaft aus dem Hintergrund heraus die 'Feder', auch wenn doch vielfältig versucht wurde, praxisnah und anschaulich die jeweilige Fragestellung zu erläutern.

Es ist aber klar, dass Zeichentheorie nicht automatisch mit einer guten didaktischen Präsentation des Stoffes gleichzusetzen ist. Ganz so einfach liegen die Dinge - leider - nicht ... - Allerdings hierbei doch eine Einschränkung: Ob ein Grammatikkonzept - ein solches liegt seit den Römern natürlich auch der Standardgrammatik zugrunde - schlüssig und durchschaubar ist, oder eben nicht, hat eminente didaktische Auswirkungen. Das Buch H. Schweizer, (2008), war ja zum Ergebnis gekommen, dass die typische Standardgrammatik didaktisch eine Katastrofe produziert - ablesbar letztlich daran, dass SchülerInnen das Thema "Grammatik" über Generationen hinweg in aller Regel mit extremer "Unlust" verbinden. Windig, bis teilweise lächerlich definierte Begriffe sind auch didaktisch nicht mehr zu sanieren. Das standardmäßige Fehlen von Pragmatik - ausgerechnet dem am meisten praxisnahen und interessanten Grammatikteil - blockiert ebenfalls eine schlüssige Didaktik. - Also sollte man nicht mit falschen Oppositionen arbeiten. Gute Theorie erleichtert die Vermittlung von Sprachbewusstsein, kann sogar Entdeckerfreude beim Lesen wecken. Die anfängliche Mühe im begrifflichen Bereich zahlt sich beim Lesen aus. Die Lupe der eigenen Wahrnehmung ist trainierter, schärfer gestellt.

Das Buch

SCHWEIZER,H: Krach oder Grammatik? Streitschrift für einen revidierten
Sprachunterricht - Kritik und Vorschläge. Erziehungskonzeptionen und
Praxis 70. Frankfurt/M 2008: Peter Lang

als Auslöser der "Alternativ-Grammatik" sah selbst schon den Zusammenhang zwischen Theorie und Didaktik.

Nachfolgend - wir stehen noch ganz am Anfang -, können - bezogen auf die obigen Theorie-Module - spezifisch didaktische Überlegungen und Umsetzungsvorschläge eingebracht und erläutert werden. Wir sammeln noch praktische Erfahrungen. Jedenfalls gilt:

  1. Hier in Ziff.5 - orientiert an den Jahrgangsstufen der SchülerInnen - werden 'didaktische Realisierungsvorschläge' genannt. Es wird häufig so sein, dass Module oben in Ziff. 4 zu einem Thema bzw. einer Fragestellung Einzelbeiträge geeignet für einzelne Jahrgangsstufen enthalten. Darauf brauchen wir jetzt - nach Prüfung unter didaktischer Hinsicht - nur zu verweisen.
  2. Und es wird jetzt in Ziff.5 auch deutlich werden, wo eine Thematik für welche Altersstufe noch keine angemessene Illustration gefunden hatte. Sie kann nun nachgetragen werden.
  3. In Ziff.4 - in Gegenrichtung, ergänzend - wird durch Verlinkung der Bezug zur jetzigen Didaktik in der jeweiligen Altersstufe (als Vorschlag gedacht) hergestellt werden.
  4. Mit dieser Pendelmöglichkeit zwischen Didaktik (Ziff.5) <-> Theorie (Ziff.4) kann die Lehrperson angesichts eines Didaktikvorschlags leicht 'stöbern' um zu sehen, welche weiteren Erläuterungen (vielleicht für andere Altersstufen) in Ziff.4 schon vorliegen und sehen, 'wohin der jeweilige Gesichtspunkt führt'. Dadurch wird die Fragestellung noch besser verständlich.
  5. Es werden natürlich auch didaktische Lücken sichtbar werden: für welche Altersstufe enthält Ziff.4 noch keine, oder keine ausreichende Illustration? Man kann in Ziff.5 dazu entsprechend nachbessern.
  6. Generell wichtig ist, dass die Lehrpersonen beim jeweiligen Gesichtspunkt/Begriff nicht auf die praktischen Erläuterungen fixiert sind, die in Ziff.4 angeboten werden. Primär zählt der PDF-Text, auf den eingangs eines Moduls in Ziff. 4 verwiesen wird. Er bietet die Arbeitsgrundlage zur Verständigung - gleichgültig auf welcher Altersstufe. Er richtet sich zunächst an die Lehrperson. Sie mag entscheiden, ob er ganz oder in Teilen auch für SchülerInnen geeignet ist.

Nachfolgend wird für alle drei Altersklassen (Primarstufe - Sekundarstufe 1 - Sekundarstufe 2) inhaltlich die selbe Gliederung angeboten, was für das didaktische Programm heißt: Sukzessive soll der jeweilige Begriff vertieft, entfaltet und in seinem Verständnis ausgeweitet werden. Innerhalb der Stufen können präzisierend Hinweise für einzelne Klassen eingebracht werden. - Die folgenden Module sind nach Theoriegesichtspunkten (top - down) gereiht und enthalten keine Empfehlung für eine didaktische Abfolge.

Zunächst sei formuliert / vorgeschlagen, welche Lernziele pro Altersstufe bei den jeweiligen Hauptkategorien erreicht werden sollten.

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