5.125 Spielerisches auf Ausdrucksebene

Aus Alternativ-Grammatik
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0. Didaktische Gesichtspunkte

0.1 links zur Grammatik

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  • Beispiele []
  • Fortführung der Pragmatik, vgl. []

0.2 ...

1. PRIMARSTUFE

LERNZIEL_1:

Durch spielerischen Umgang erkennen, dass die Ausdrucksebene eine eigene sprachliche Größe ist - sie kann man in ihrer Struktur beobachten, deuten, verändern, und es ist offen, ob all dies Auswirkungen auf Bedeutungsseite hat.

LERNZIEL_2:

Die eigene Struktur der Ausdrucksebene schätzen lernen, sie beobachten, im Detail analysieren, und so das Spielerische in Richtung Analyse weiterführen.

LERNZIEL_3:

Lernen, dass Sprache nur funktionieren kann auf der Basis von Konventionen: In der Einzelsprache ist eine Liste von Wörtern akzeptiert und allgemein bekannt, so dass man sie benutzen und damit verständigen kann. Ausreizen und im Kontakt mit anderen testen, wo die Grenze liegt: Verändertes Wort, das dann aber nicht mehr akzeptiert wird.

1.1 Mörike

Als Ausdrucksmittel benötigt man nicht Worte einer Einzelsprache. Vieles andere taugt ebenso dafür - z.B. Elemente der Mimik. Oder schlichtweg eine Pause. Diese Erkenntnis machte sich Eduard Mörike zueigen. Und SchülerInnen der PRIMARSTUFE sind besonders dankbare und geeignete Adressaten für diese Botschaft. Worte sind nicht erratisch festgefügt, sondern man kann sie verdrehen - und bisweilen trotzdem noch verstehen. [1] (Hier 'passt' nun auch der Begriff "Syntax", insofern es um die 'Zusammenstellung von Ausdruckselementen' geht. Insofern hier nicht - wie sonst - ein Zwiespalt zur traditionellen Grammatik.)

1.2 ...

2. SEKUNDARSTUFE 1

LERNZIEL_1:

Das Verhältnis von (Ausdrucks-)SYNTAX und SEMANTIK durchspielen.

LERNZIEL_2:

Die scharfe Trennung zwischen Ausdrucksseite und Bedeutungsseite erkennen. Die genaue Wahrnehmung der Ausdrücke - so wichtig sie ist - garantiert noch nichts im Blick auf korrektes inhaltliches Verstehen.

LERNZIEL_3:

Erleben, dass für die Wahrnehmung der Ebene der Ausdrücke grundsätzlich andere Fähigkeiten verlangt sind - Wahrnehmung durch Sinne - als für die Ebene der Bedeutungen: eigens gelernte, in der Sprachgemeinschaft konventionelle Verbindungen mit Bedeutungskomponenten.


2.1 Gedicht als Wortmaterial

Gute Übung: nur das Wortinventar eines Gedichtes SchülerInnen anbieten. Natürlich ahnt man, dass damit nicht nur wortstatistisch gespielt werden soll. Sondern es soll mit Bedeutungen etwas ausgesagt werden. Aber was? - SchülerInnen kann man animieren zu einem solchen 'Blick über den Zaun': Sie sollen mit dem Wortinventar eine verstehbare Botschaft zusammenstellen. [2]

2.2 ...

3. SEKUNDARSTUFE 2

LERNZIEL_1:

LERNZIEL_2:

LERNZIEL_3:

3.1 ...

4. Traditionelle Grammatik

4.1 ...

5. Diskussion zur Didaktik

5.1 ...