5.13 SEMANTIK

Aus Alternativ-Grammatik
Wechseln zu: Navigation, Suche

Unser Hirn richtet sich verschiedene, vergleichsweise wenige "Bedeutungsschubladen" ein. Welche das sind, haben wir oben - vgl. [1] - in der SEMANTIK aufgegliedert.

Falls Sie sich für das Thema interessieren, klicken Sie bitte hier: Sie finden eine für die Schulebene eingerichtete semantische Satzanalyse

Jede dieser "Schubladen" hat intern noch manche Untergliederung, wofür einzelne Begriffe zu lernen sind.

Mit diesen Haupt- und Unterbegriffen kann man Sätze bilden, Aussagen machen. Damit hantieren wir im Gespräch - in aller Regel ohne eigens darüber nachzudenken, weil von Kindheit an eingeübt.

GRAMMATIK-Unterricht sollte diese SEMANTIK-Grundbegriffe bewusstmachen, als fundamentale logische Denkmöglichkeiten, die beim Sprachgebrauch eingesetzt werden. Bitte beachten: Diese didaktische Aufgabe ist bis hierher noch an Grundbegriffen, gedanklichen Weichenstellungen interessiert. So formuliert, ist noch unwichtig, von welcher 'Einzelsprache' eigentlich die Rede sein soll, oder welche 'Einzelwörter' damit zusammenhängen.

Ziel sollte sein, dass SchülerInnen das semantische Repertoire lernen und mit diesem "Werkzeugkasten" anschließend in der Lage sind, jede Einzelsprache zu untersuchen, jeweils also die gleichen sprachlogischen Anfragen stellen.

Ist dieses Ziel erreicht, wissen die SchülerInnen anschließend, wenn es um das adäquate Übersetzen geht, welche semantischen Komponenten in der Zielsprache vorkommen müssen.

Es kann dann sein, dass in Sprache(1) für ein semantisches Merkmal - z.B. Modalität "Unsicheres Wissen" - auf Ausdrucksebene ein ganz anderes Mittel eingesetzt wird, z.B. Adverb, als in Sprache(2), wo möglicherweise ein Modalverb besser passt.

WICHTIG hier: Die wesentlichen semantischen Komponenten müssen 'übersetzt' werden; da die Sprachstrukturen verschieden sind, kann die Realisierungsform, also die Ausdrucksseite, aber verschieden sein.


0. Didaktische Gesichtspunkte

0.1 links zur Grammatik

  • Allgemein []
  • Beispiele []
  • Fortführung der Pragmatik, vgl. []

0.2 ...

1. PRIMARSTUFE

LERNZIEL_1:

LERNZIEL_2:

LERNZIEL_3:

1.1 ...

2. SEKUNDARSTUFE 1

LERNZIEL_1:

LERNZIEL_2:

LERNZIEL_3:

2.1 ...

3. SEKUNDARSTUFE 2

LERNZIEL_1:

Bewusst machen, dass wir uns zwar häufig im Alltag "sprachvergessen" verhalten - als würde die "Wirklichkeit" direkt bearbeitet, dass das Entscheidende und zunächst nur Mögliche die genaue Beachtung des Sprechens über die / von der Wirklichkeit ist.

LERNZIEL_2:

LERNZIEL_3:

3.1 Lehrmaterialien

Zu den Stichwörtern "Wahrheit", "Wirklichkeit", die häufig im Alltag sprachvergessen verwendet werden: [2] ]

4. Traditionelle Grammatik

4.1 Traditionelle Wortarten

Mit denen arbeitet die "Alternativ-Grammatik" nicht, weil sie eine strenge Unterscheidung von Ausdrucks- und Bedeutungsseite vornimmt. Aber man sollte die traditionellen Bezeichnungen kennen, um 'gesprächsfähig' zu bleiben. Zur Erinnerung:

  • "Wortart" meint in der Standardgrammatik immer ein Doppeltes:
    • Bezug genommen wird auf ein les- oder hörbares Wort, also ein Element der Ausdrucksseite. Es wird durch die Sinne wahrgenommen. z.B. "Jedoch"
    • Zum Zweiten wird mit dem Wort mehr oder weniger klar eine Bedeutungsfunktion verbunden. Im aktuellen Fall: "Interjektion". (Mit dem Lernen des Etiketts hat man noch nicht verstanden, was damit gesagt sein soll. Selten, wenn überhaupt, wird der Begriff für SchülerInnen plausibel erläutert, etwa so: "I" heißt: 'Etwas Dazwischengeworfenes' - bei einem Text meint dies: im Textfluss ein Signal, das Aufmerksamkeit fordert. Es 'sagt' noch nichts substanziell Neues, zeigt aber an, dass bald mit einer unerwarteten Aussage zu rechnen ist.' Begleitnuancen können sein: 'Erstaunen', 'Warnung', 'Schmerz', 'Verzweiflung', 'Missfallen'. Man denke an: Juhu!, Ach!, Oho!, Aua, Hmhm, autsch!, O Gott! Psst! u.ä.

4.2 Übersicht zu trad. Wortarten

Vgl. das Schaubild von J. Germann: [3] bzw. [4]

5. Diskussion zur Didaktik

5.1 ...