5.144 Weckt die semantisch festgestellte ''Wortbedeutung'' Unbehagen? Muss eine "übertragene" angenommen werden?

Aus Alternativ-Grammatik
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Am Beginn der PRAGMATIK stellt man die Lupe schärfer. Die SEMANTIK, die sich genau mit der Wortbedeutung beschäftigt hatte, wird nun Zug um Zug kritisch überprüft. Und wenn man dabei fündig wird, muss die ursprünglich festgestellte Wortbedeutung attackiert werden: sie lässt sich so nicht beibehalten, sondern nun wird eine implizite, unausgesprochene gemeinte Bedeutung herausgearbeitet.


0. Didaktische Gesichtspunkte

0.1 links zur Grammatik

  • Allgemein []
  • Beispiele []
  • Fortführung der Semantik, vgl. []

0.2 ...

1. PRIMARSTUFE

LERNZIEL_1:

LERNZIEL_2:

LERNZIEL_3:

1.1 ...

2. SEKUNDARSTUFE 1

LERNZIEL_1:

LERNZIEL_2:

LERNZIEL_3:

2.1 ...

3. SEKUNDARSTUFE 2

LERNZIEL_1:

Erkennen, dass "Kritik" nicht allgemein auf "Inhalte, Annahmen, gegenläufige Unterstellungen" gestützt werden muss/sollte, sondern zunächst die Äußerungen, die der andere bietet, genauer abgeklopft werden können. Damit lässt sich das Gegenüber viel präziser "stellen".

LERNZIEL_2:

"Brüche" im gebotenen Wortsinn: Unmöglichkeiten, Unwahrscheinlichkeiten, etwas das prinzipiel nicht überprüfbar ist, aber dennoch im Wortsinn behauptet wird: Solche "Brüche" benennen, den Satz deswegen nicht als "Unsinn", als indiskutabel abtun, sondern als Aufforderung verstehen, nach der gemeinten Bedeutung zu suchen.

LERNZIEL_3:

Die gefundene gemeinte Bedeutung mit den Begriffen der SEMANTIK erläutern und so demonstrieren - was im übrigen häufig der Fall ist -, dass der unmittelbaren Wortbedeutung nach pragmatischer Kritik eine gemeinte Bedeutung zur Seite steht. Beide schließen sich nicht aus, sondern sie kooperieren, hängen zusammen.


3.1 Politiker-Aussagen

[1] Eine unspektakulär klingende Äußerung des Wissenschaftsministers lässt doch einige Nebenakzente erkennen.]


4. Traditionelle Grammatik

4.1 ...

5. Diskussion zur Didaktik

5.1 ...