5. Didaktik

Aus Alternativ-Grammatik
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Die Ziff. 1+4 der Alternativ-Grammatik ließen sich von dem leiten, was als zeichentheoretische Abfolge heutzutage als sinnvoll zu betrachten ist. Dabei führte sozusagen die Wissenschaft aus dem Hintergrund heraus die 'Feder', auch wenn doch vielfältig versucht wurde, praxisnah und anschaulich die jeweilige Fragestellung zu erläutern.

Es ist aber klar, dass Zeichentheorie nicht automatisch mit einer guten didaktischen Präsentation des Stoffes gleichzusetzen ist. Ganz so einfach liegen die Dinge - leider - nicht ... - Allerdings hierbei doch eine Einschränkung: Ob ein Grammatikkonzept - ein solches liegt seit den Römern natürlich auch der Standardgrammatik zugrunde - schlüssig und durchschaubar ist, oder eben nicht, hat eminente didaktische Auswirkungen. Das Buch H. Schweizer, (2008), war ja zum Ergebnis gekommen, dass die typische Standardgrammatik didaktisch eine Katastrofe produziert - ablesbar letztlich daran, dass SchülerInnen das Thema "Grammatik" über Generationen hinweg in aller Regel mit extremer "Unlust" verbinden. Windig, bis teilweise lächerlich definierte Begriffe sind auch didaktisch nicht mehr zu sanieren. Das standardmäßige Fehlen von Pragmatik - ausgerechnet dem am meisten praxisnahen und interessanten Grammatikteil - blockiert ebenfalls eine schlüssige Didaktik. - Also sollte man nicht mit falschen Oppositionen arbeiten. Gute Theorie erleichtert die Vermittlung von Sprachbewusstsein.

Das Buch

SCHWEIZER,H: Krach oder Grammatik? Streitschrift für einen revidierten Sprachunterricht - Kritik und Vorschläge.
Erziehungskonzeptionen und Praxis 70. Frankfurt/M 2008: Peter Lang

als Auslöser der "Alternativ-Grammatik" sah selbst schon den Zusammenhang zwischen Theorie und Didaktik.

Nachfolgend - wir stehen noch ganz am Anfang -, können - bezogen auf die obigen Theorie-Module - spezifisch didaktische Überlegungen und Umsetzungsvorschläge eingebracht und erläutert werden. Wir sammeln noch praktische Erfahrungen. Jedenfalls gilt:

  1. Hier in Ziff.5 - orientiert an den Jahrgangsstufen der SchülerInnen - werden die 'didaktischen Realisierungsvorschläge' genannt. Es wird häufig so sein, dass Module oben in Ziff. 4 zu einem Thema bzw. einer Fragestellung Einzelbeiträge für die verschiedenen Jahrgangsstufen enthalten. - Und es wird jetzt in Ziff.5 deutlich werden, wo eine Thematik für welche Altersstufe noch keine angemessene Illustration gefunden hatte. Sie kann nun nachgetragen werden.
  2. In Ziff.4 wird durch Verlinkung der Bezug zur jetzigen Didaktik in der jeweiligen Altersstufe (als Vorschlag gedacht) hergestellt werden.
  3. Verlinkung auch in Gegenrichtung: Didaktik (Ziff.5) -> Theorie (Ziff.4). So kann die Lehrperson angesichts eines Didaktikvorschlags leicht 'stöbern' um zu sehen, welche weiteren Erläuterungen (vielleicht für andere Altersstufen) in Ziff.4 schon vorliegen. Dadurch wird die Fragestellung noch besser verständlich.
  4. Es werden natürlich auch didaktische Lücken sichtbar werden: für welche Altersstufe enthält Ziff.4 noch keine, oder keine ausreichende Illustration? Man kann in Ziff.5 dazu entsprechend nachbessern.