NEWSLETTER 10 - 29.03.2010

Aus Alternativ-Grammatik
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Liebe AdressatInnen,

vom Umkreis der Alternativ-Grammatik lässt sich manche Information nennen.

Organisatorisch gilt zunächst, dass Herr Jurczyk als Hilfskraft ausscheidet. So ist das mit Studierenden: man muss sich darauf einstellen, dass sie nur begrenzt tätig werden, zumal die Uni wahrlich keine üppigen Vergütungen anbietet. Jedenfalls danke ich ihm herzlich für den technischen Aufbau dieses online-Werkzeuges. Inzwischen "läuft" das Ding ja stabil und problemlos. Das ist wesentlich Herrn Jurczyks Verdienst.

Die Nutzung im Sinn von Mitarbeit liegt wohl vornehmlich noch auf unserer Seite. Vielleicht ändert sich das noch. Aber immerhin besteht die Chance, dass Moskauer Studierende der Germanistik Beiträge liefern werden. Verbindungsperson ist Frau Dr. Innara Guseynova, die sich zur Zeit in Tübingen aufhält und hier ein Lehrwerk konzipiert hat, das an einigen Stellen die Mitwirkung in der "AG" vorsieht. Außer germanistischen Beiträgen wären - als mein eigener Wunsch - solche zum Russischen gut. Diese Einzelsprache haben wir noch nicht "im Angebot".

Wenn wir schon bei Fremdsprachen sind: Ich las eine Diss. zum Vergleich Deutsch - Chinesisch. Darin auch die Mitteilung, dass die 'Valenzgrammatik' auch in China immer mehr Anhänger findet. Man muss zwar etwas vorsichtig sein mit dem Etikett. Was Tesniere noch "Syntax" nannte, wenn auch "strukturale", ist bei uns "Semantik" (daran dachte T. noch nicht). Aber zweifellos ist die Valenzgrammatik ein wesentlicher Impulsgeber auch für die "Alternativ-Grammatik". In ID4.10 habe ich das etwas beschrieben. Darin auch - neu - eine Querverbindung zu den *W-Fragen* zur Satzanalyse. Ich denke, mit unserer 'Formel' lässt sich gut an diese alte Praxis anschließen.

Wo Brücken möglich sind, soll man sie bauen. Man muss nicht zu jedem Punkt eine "Alternative" entwickeln.

Soweit für heute. Ich wünsche Ihnen (und mir), dass nach dem kalendarischen auch bald der gefühlte Frühling folgt.

Freundlichen Gruß H. Schweizer