NEWSLETTER 15 - 30.3.2011

Aus Alternativ-Grammatik
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Liebe InteressentInnen an der Alternativ-Grammatik,

wieder ist ein Zeitintervall vergangen, nach dem ich üblicherweise einige Informationen weitergebe. Es gibt durchaus manches zu berichten. - Schon im letzten Rundbrief (Anfang Februar 2011) bin ich ein wenig auf Zugriffszahlen eingegangen. Im Gefolge davon nahm ich mir vor, 1 Monat lang genau zu verfolgen, wie die Zugriffe sich entwickeln. Es erstaunte mich dann doch zu sehen, dass es z.T. 2000 Zugriffe pro Tag gab. Dann auch wieder weniger. Insgesamt ergaben die letzten beiden Monate einen 'Boom' - immer gemessen am 'drögen' Thema "Grammatik". Lagen wir am 27.Jan. bei 90.000 Abrufen, so sind es heute 144.000.

Aber immer noch ist es so, dass die PDF-Texte darin noch nicht mal enthalten sind. Die 145 Module sind der eigentliche Kern der "A-G" (machen aktuell 501 Seiten aus). Gezählt werden nur die gedanklichen Einstiege/Praxisteile der Module. Man geht nicht fehl, die genannte Zahl zu verdoppeln. Dann dürfts realistisch hinkommen.

Aber gehen wir weg von den Quantitäten. Weit nach oben geschoben hat sich bei den "Beliebtesten Seiten" der "Übertragene(r) Sprachgebrauch - operationalisiert", also Modul 4.1131, auf der Basis von 4.113. - Wenn ich das so, wie geschehen, nenne, dann klingt es technisch und wohl auch langweilig, also unverständlich. Man versteht nicht, wo diese Beliebtheit herkommen soll.

Inhaltlich sehe ich das anders: es scheinen zunehmend viele verstanden zu haben, dass die vorgeschlagene Art der Analyse übertragenen Sprachgebrauchs schön transparent ist und auch - das sind auch eigene Erfahrungen - gut vermittelt werden kann.

Und es bündeln sich in diesem Modul pragmatische Aspekte sowie diverse Grundannahmen der Alternativ-Grammatik: die klare Unterscheidung von Wortbedeutung und übertragener Bedeutung; die Überzeugung, dass auch das, was nach Widersinn klingt, eine gut benennbare Funktion haben muss; kritische Analyse von Verbbedeutungen und Nomina; Beachtung von Leerstellen usw.

So gesehen verwundert es nicht, dass der "übertragene Sprachgebrauch" anscheinend beliebt ist. Zumal auch die Illustrationen darin schon recht umfangreich sind. Man hat darin zum erstenmal das Gefühl, dass der ganze Grammatikaufwand sich zu lohnen beginnt.

Chinesisch ist in einigen Partien nun auch vertreten. Auch da funktionieren unsere Modelle der "Prädikation" problemlos. - So darfs weitergehen.

Das möge für heute genügen. Ich grüße Sie herzlich

Ihr

Harald Schweizer