NEWSLETTER 20 - 1.2.2012

Aus Alternativ-Grammatik
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Liebe InteressentInnen an der Alternativ-Grammatik,

ich möchte gern wieder einige Impressionen zum Fortgang des Projekts mitteilen. Es freut mich und verwunderte mich anfangs, dass über den begrenzten Kreis der Direktbezieher die Newsletter anscheinend doch recht gern gelesen werden. - Ich will zu 'Quantitäten' und 'Qualitäten' manches formulieren.

Zunächst - weil das leicher ist ;-) - zu den 'Quantitäten': Im vergangenen Jahr hatten mich die Zugriffszahlen auf die Module der Alternativ-Grammatik täglich interessiert. Ohne dass ich es natürlich begründen kann, waren bisweilen die Schwankungen stark. Von mehreren tausend pro Tag, bis zu ein paar Dutzend. Das zu erleben war interessant. Aber mit Beginn dieses Jahres habe ich umgestellt und beobachte die Entwicklung monatlich. Da heute Monatsbeginn ist, kann ich mitteilen, dass wir im Januar täglich - im Schnitt - 503 Zugriffe hatten. Das ist schon mal ganz schön - zumal die Verlinkungen zunehmen werden, und auch die praktischen Sprachbeispiele.

Unnötig, aber anscheinend 'Zug der Zeit', war, dass immer wieder mal Seiten eingeschmuggelt wurden, die für irgendwelche Produkte warben. Da hilft die quantitative Übersicht auch, schnell zu erkennen, dass es eine Veränderung gab, die es dann anzuschauen (und in den bisherigen Fällen: rauszuwerfen) galt.

'Qualitativ' verblüfft mich, dass sich die Ausführungen zur "Determination" (4.02421) des größten Zuspruchs erfreuen. Es folgt das Modal-Register "INITIATIVE" (4.083) - das Thema des Willens wird auch sonst gern privilegiert (so dass die anderen Register eher übersehen werden). Dann folgen gleich zwei Module zum übertragenen Sprachgebrauch: Metaphern für Wissen und Wahrnehmung (4.1133) und mein Vorschlag, "Übertragenen Sprachgebrauch" systematisch und operationalisiert anzugehen: 4.1131.

Ich nehme diese Hitliste sehr gern so zu Kenntnis und denke, dass darin einiges unserer "alternativen" Sprachbetrachtung Resonanz gefunden hat. Wenn ich aus den Vieren meinen 'Hit' nennen darf: die vorgeschlagene Operationalisierung des "Übertragenen Sprachgebrauchs" (4.1131) wird in Diskussionen gut verstanden und hilft, strukturiert die zweite Bedeutungsebene in den Blick zu nehmen (und nicht bei der ersten kleben zu bleiben).

Ich grüße Sie herzlich H. Schweizer