NEWSLETTER 22 - 30.8.2012

Aus Alternativ-Grammatik
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Liebe InteressentInnen an der Alternativ-Grammatik

unmittelbar nach der Urlaubszeit wieder einige Informationen. "Urlaub" hieß für mich nicht, dass an der Grammatik nichts geschah. Sondern via Wlan ließ sich auch von einer Nordseeinsel aus weiterwerkeln. Und zwar durchaus kräftig.

  • beim "Übertragenen Sprachgebrauch" (3. Fortsetzungsseite) ist zu Kafkas Prozess nun ein 25-seitiges PDF zugänglich. Ergebnis unserer "Sommerakademie" im Juli (Blaubeuren), redigiert von einem Studenten und von mir. Eine praxisnahe und anschauliche Erläuterung, wie auch ein Prosatext nach der Schematik analysiert werden kann, die ohnehin den größten Zuspruch unter allen Modulen findet. Dieser Punkt allein weist über 6500 Zugriffe auf. Das freut mich.
  • Wie schon auf der Hauptseite vermeldet: die Module sind in punkto Format überarbeitet, damit die Druckfähigkeit auch bei den Einrückungen gewährleistet ist - und diese Passagen nicht rechts abgeschnitten werden. - Sollten immer noch Probleme bestehen, bin ich für Rückmeldungen dankbar. Wer will, kann die Module auch gleich selbst korrigieren (andere Zeilenumbrüche).
  • Urlaub heißt auch, dass viel Lektüre anfällt, aktuelle wie auch z.B. ein langer Roman. Konkret z.B. SPIEGEL oder "Anna Karenina". Wo immer Sie darauf stoßen, könnte es sein, dass Nordseeluft herüberweht.

Insgesamt freut es mich so langsam, dass spürbar und erlebbar wird, was mit der "Alternativ-Grammatik" von Anfang an bezweckt war: Grammatische Fragestellungen sind häufig vernetzt mit vielen weiteren: literarischen, psychologischen, juristischen, solchen bildender Kunst, der Philosophie usw. Bei einer Reihe von Modulen - so finde ich - ist es inzwischen atemberaubend, was anlässlich eines Grammatikgesichtspunktes an flankierenden Illustrationen zusammenkommt. - So darf es weitergehen. Dann kann man erleben, dass Grammatik nicht etwas Abseitiges ist, sondern direkt mit Fragen der Lebensgestaltung verknüpft.

Nächste Woche werde ich in Moskau die Gelegenheit haben, für diesen Grammatikzuschnitt zu werben. Mal sehen, wie die Resonanz ist. - Statistisch sieht es gegenwärtig so aus, dass täglich ca. 1000 Abrufe erfolgen. Darin liegt eine Dunkelziffer, da die PDFs nicht gezählt werden. Es könnten also auch deutlich mehr sein. - Das "Forum" haben wir abgeschaltet. Es war wenig zur Diskussion genutzt, stattdessen als Zwischenstation für deplatzierte Bildchen missbraucht worden. Das muss ja nicht sein. Danke an den immer noch ansprechbaren Kreator des tools, Herrn Jurczyk, für seine Mithilfe - obwohl er nicht mehr an der Uni tätig ist.

Nun ja. Die Quantitäten interessieren am Rande. Wichtig ist, dass die Art der Grammatik zu immer neuen Anregungen animiert, Bei uns ist inzwischen sogar meine Frau angesteckt: aus ihrer Lektüre macht sie immer wieder Vorschläge für Einträge. So soll es sein ...

Ich grüße Sie herzlich

Ihr

Harald Schweizer