NEWSLETTER 24 - 1.2.2013

Aus Alternativ-Grammatik
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Liebe InteressentInnen an der Alternativ-Grammatik,

ich hätte wieder einige Informationen zum 'Stand der Dinge' - dieses Mal auch angestoßen ein bisschen durch Statistik. Unsere Eingangsseite erlebt gerade ihren 100.000sten Abruf. Für ein Portal zum drögen Thema "Grammatik" ist das nicht schlecht.

Insgesamt können 233 Einzelseiten aufgerufen werden - hie und da kommt immer wieder eine neue hinzu, oder bisherige müssen gesplittet werden, damit sie nicht zu voll werden - manche Browser kämen sonst in Schwierigkeiten. Die Gesamtabrufzahl liegt bei 604.304.

Aber die PDFs als theoretischer Kern sind damit nicht erfasst. Auf sie kann man auch zugreifen, ohne dass man in die A-G eingestiegen ist, nur mit Angabe der oben jeweils angegebenen Pfadangabe. Man darf also die Gesamtabrufzahl mit Fug und Recht verdoppeln: 1.200.000 - geschätzt.

Interessant ist, was sich als "Vorlieben" herauskristallisiert. Mich persönlich freut es sehr, dass unser Verfahren, "übertragenen Sprachgebrauch" schlüssig zu erarbeiten, die Hitliste anführt (4.1131 und 4.11311). Über 8.200 Abrufe allein zu diesem Punkt. Ich gebe gern auch zu, auf dieses Modul 'ein bisschen stolz' zu sein. Denn in vielen praktischen Tests hat sich gezeigt, dass die vorgeschlagene, teils alte Theorie (Saadia Gaon) gemixt mit heutiger 'Dekonstruktions'debatte - gut vermittelt werden kann. Inzwischen sind zur Illustration sogar ein paar Fotos zur "Dekonstruktion der Wortbedeutung" enthalten (Blaubeuren-Veranstaltung 2012). Und gerade baut sich umfangreiches Übungsmaterial auf (damit wird sich Blaubeuren 2013 'herumschlagen'): Dante, Göttliche Komödie. Hölle - Fegefeuer - und dann (dort so benannt) das "dritte Reich" = "Paradies". Das "Ich" des Textes vertraut sich einem "Führer" durch all die Gefilde an. - Schon interessant, was einem dazu aus dem 20. Jhd. zusätzlich einfallen kann.

An zweiter Stelle erfreut sich das "Register INITIATIVE" großer Beliebtheit (7661 Abrufe), wo es um "Willen", "Befehl", bzw. das jeweilige Gegenteil geht - "Verweigerung" usw. Das wäre also der Bereich der SEMANTIK.

An dritter Stelle - etwas überraschend - aus der PRAGMATIK Ziff. 4.1133 die "Metaphern für Wissen und Wahrnehmung". Es ist in der Tat verblüffend, auf wie vielfältige Art Sprachbilder das Register EPISTEMOLOGIE thematisieren - gleichgültig in welcher Einzelsprache.

An vierter Stelle - wieder Rückgang in die SEMANTIK - die Ziff. 4.02421: (Numerus/) Determination. - Hätte man auch nicht prognostizieren können.

Die eher technischen Seiten - Presse, Newsletter, Hilfe - haben natürlich auch großen Zuspruch.

Beispiele aus verschiedenen Einzelsprachen dürfen natürlich noch zunehmen. Aber es ist jetzt bereits schön, auf Russisch, Chinesisch, Arabisch usw. zu treffen, von den indogermanischen Sprachen gar nicht erst zu reden. Es bewährt sich: *ein* Grammatikkonzept, für all die vielen Einzelsprachen geltend.

Dieser Einblick möge für heute genügen. Ich grüße Sie herzlich

Ihr

Harald Schweizer