NEWSLETTER 25 - 2.5.2013

Aus Alternativ-Grammatik
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Liebe InteressentInnen an der Alternativ-Grammatik,

mal wieder ein Lebenszeichen 'aus dem Hintergrund'. Umstürzendes gibt es nicht zu berichten ;-) zumal gelten kann, dass sich das Gesamtraster inhaltlich gefüllt hat. Nur noch sporadisch wird ein neues Modul eingebaut. Zuletzt war dies bei den "Sprechakten" der Fall (4.09). Die mag man im Standardverständnis so beibehalten. Ich war allerdings durch meine parallele Beschäftigung mit der atl. Josefsgeschichte - vgl. 4.8 - nicht zufrieden mit dem Standard. Auch durch die Beschäftigung mit Sekundärliteratur erkannte ich, wie doch oft eine schwache Vorstellung von den "Modalitäten" mitschwingt. Die prägt dann auch die "Sprechakte". Kurz und gut: als "Spielwiese" und Alternative baute ich 4.092 ein. Wer will, kann da ja mal reinschauen. Ich gehe nicht soweit, dieses Modul als Konkurrenz zur etablierten Terminologie anzupreisen. Für meine eigene Arbeit ist die Weichenstellung allerdings klar: ich bleibe bei der neuen Sicht.

Ansonsten muss eben ab und zu ein Modul gesplittet werden, weil es zu voll wird. Da es doch interessant ist zu erfahren, welche Themen wie häufig abgerufen werden, gilt es dann für die Statistik die gesplitteten Module wieder zusammenzufassen. - Ein hierfür entwickeltes Programm leistet gute Dienste und hilft zu sehen, was sich bei den 240 Modulen jeweils "tut".

Die Hits sind weiterhin der "Übertragene Sprachgebrauch" (4.1131), die "Metaphern für Wissen/Wahrnehmung" (4.1133) sowie das Modalregister INITIATIVE (4.083). - Die Gesamtzahl der Abrufe liegt bei 763.000, wobei mir das Ansteigen der Tagesabrufe mehr gefällt: aktuell 2.500. Unerwartet in den letzten zwei Wochen: auffallend hohe Zahl von Abrufen der "Josefsgeschichte" (4.8) - das Manuskript umfasst nahezu 2000 Seiten... Aber man kann herauspicken, was man gebrauchen kann. Wahrscheinlich beschäftigt sich irgendwo ein Seminar damit ...

Ansonsten fahre ich damit fort, "Lesefrüchte" einzufügen, oder auch mal eine Grafik - in der Hoffnung/Annahme, dass dadurch die Theorie immer anschaulicher und praxisnäher wird. Ende Juli ist geplant, während unserer 4 Tage "Sommerakademie" - Sie sind herzlich eingeladen!, vgl. http://www.sommerakademie-blaubeuren.de - ziemlich viele Einzelpassagen aus Dantes "Göttliche Komödie" zu analysieren und einzutragen - den Text mit leeren Tabellen gibt es ja in der "A-G" schon reichlich im Bereich "Übertragener Sprachgebrauch". "Hölle - Fegefeuer - Paradies" werden damit "dekonstruiert"...

Soweit für heute. Ich grüße Sie herzlich. Ihr Harald Schweizer