NEWSLETTER 8 - 19.10.2009

Aus Alternativ-Grammatik
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Liebe Interessierte an der "Alternativ-Grammatik"

es hat sich so eingespielt, dass im 2-Monats-Abstand berichtet wird. Es gibt nichts einschneidend Neues, aber einige Aspekte, die weitergegeben werden können.

In den letzten Wochen - da wundere ich mich über mich selber - gingen Neuproduktion von Modulen und Korrektur/Ergänzung der bisherigen weiter. Erst gestern und heute kamen 2 neue dazu. Ich merke, dass es mir - als Aufgabe zwischendurch - Spass macht zu versuchen, das, was ich für ein akzeptables Grammatiksystem ansehe, in eine möglichst verstehbare Sprache zu bringen. Solange ich keine Korrektur bekomme, besteht natürlich die Möglichkeit, dass ich mich selbst täusche: was ich als einfach ansehe, muss es für andere nicht sein.

Eine Rückmeldung dieser Art erreichte mich: eine Philologin (Deutsch, Englisch), jetzt im Ruhestand, der ich vorab einige Module auf Papier gegeben hatte, sagte, sie sei damit überhaupt nicht klar gekommen, hätte sie nicht verstanden. - Das ist natürlich herb. Und seither frage ich mich, ob meine Sprache doch schwer verständlich ist. Oder ob das Nicht-Verstehen wesentlich damit zusammenhängt, dass die frühere Lehrerin ja mehrere Jahrzehnte in anderem Sinn gelehrt hatte und deswegen ein Umdenken (von "Umstellung" will ich ja gar nicht reden) nicht mehr möglich war?

Sie würde ich gern um Äusserungen zu dieser Frage bitten. Es bietet sich an, dass Sie dazu das FORUM in der "Alternativ-Grammatik" nutzen. Darin kann man sich anonym und frei äussern. Außer mir könnten das andere lesen und reagieren.

Es scheint bis jetzt auch die Vorstellung, dass Philologen "draußen im Land" gern und kräftig Beiträge leisten, somit in einen Austausch kommen, illusorisch zu sein. Vielleicht ändert sichs noch. Jedenfalls werden wir im jetzt beginnenden Semester in der "Übung" zur Vorlesung zu weiteren Modulen Beiträge liefern, im Bereich 'Pragmatik'.

Im neuen Modul 4.015 ist für die Ausdrucksanalyse ("Formelsuche") ein neues Werkzeug erwähnt. Es ist sehr mächtig. Allerdings aktuell erst auf das (hebräische) Alte Testament anwendbar. Aber dennoch kann man damit rumspielen und Ergebnisse erzielen, auch wenn man die Sprache nicht versteht. Denn das ist ja der Kern unserer "(Ausdrucks-)Syntax": man muss noch nicht verstehen, nur gucken.

Soweit aktuell. Ich grüße Sie herzlich

Ihr

Harald Schweizer