NEWSLETTER 9 - 04.01.2010

Aus Alternativ-Grammatik
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Alternativ-Grammatik ("AG")

Liebe AdressatInnen,

dem Reigen all derer, die Ihnen schon ein gutes neues Jahr gewünscht haben, schließe ich mich an! - Jetzt, in der Ferienzeit, ein Newsletter zu schreiben, liegt für mich deshalb nahe, weil in den vergangenen Tagen sich einiges getan hat. Davon will ich kurz berichten.

- eine Neuerung von seiten der Studierenden: Wir wissen jetzt auch, wie man Tabellen einbaut... Man lernt nie aus. Das können wir sicher nicht nur in ID_4.1131 gebrauchen (wo man "spicken" kann), sondern noch öfters. Danke also dafür!

- A propos hinzulernen: Die AG bietet ja auch Diskussionsmöglichkeiten. Ich selbst war dabei auf die Rubrik "Forum" fixiert - wo sich allerdings nicht viel tat. Übersehen hatte ich, dass es bei jedem Modul ja auch einen Reiter "Diskussion" gibt - also bezogen auf das jeweilige Thema. Dazu gibt es in ID 4.061, beim leidigen Thema "Satz", wenigstens einen Anfang.

- Neben den üblichen Korrekturen, die es an unterschiedlichsten Stellen immer wieder gibt, kamen auch zwei neue Module hinzu: ID 4.52 und ID 4.53. In beiden geht es am Ende der Pragmatik um ganze Texte. Loriot und Herta Müller. Schein- bar Extreme. Thematisch aber verwandt (Ostblock) und in punkto sprachlicher Raffinesse je auf ihre Art vergleichbar. Es schließt sich hier auch der Kreis: ausgegangen war die "AG" von dem Wunsch, Grammatik (Linguistik) und Literaturwissenschaft zu integrieren. Das wird - nach all den terminologischen Details - bei den beiden Texten nun angepeilt. Zumindest als Fragestellung kommt damit auch hoch, was "Literaturkritik" sein könnte, wie man bewertet, was den Unterschied zwischen Kunst und Kitsch aus- macht, wie man das alte Mantra von der 'Übereinstimmung von Form und Inhalt' besser fassen kann usw. - Da müssts eigentlich viel zu diskutieren geben...

Alles Gute und herzlichen Gruß

Ihr

Harald Schweizer